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Biography

Geboren 1981 im albanischen Elbasan ist Saimir Pirgu mittlerweile einer der herausragenden Tenöre im internationalen Opernpanorama.

Seine musikalische Ausbildung beginnt von frühester Jugend an; zunächst diplomiert er sich im Fach Violine am Kunstlyzeum in seiner Heimatstadt und studiert Gesang am Konservatorium in Bozen, unter der Leitung von r Kindheit an beginnt Vito Maria Brunetti.

Mit dem Gewinn des ersten Preises bei den prestigeträchtigen Gesangswettbewerben „Caruso" und „Tito Schipa" 2002 zeichnet sich für den jungen Tenor von Anfang an der Beginn einer internationalen Karriere ab. Erst 22jährig wählt ihn Claudio Abbado für den Ferrando in "Così fan tutte" in Ferrara aus, eine Rolle, die er dann im Sommer 2004 auch bei den Salzburger Festspielen unter Philippe Jordan singt.

Es beginnt eine wichtige langjährige Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper, wo er unter anderen in "L'Elisir d'Amore" brilliert, wofür er auch mit der prestigevollen „Eberhard Waechter Gesangsmedaille" ausgezeichnet wird, die an junge verheißungsvolle Sänger verliehen wird.

Es folgen wichtige Rollendebüts, begleitet von großartigen Erfolgen bei Publikum und Presse, die den jungen Künstler an die wichtigsten Opernbühnen der Welt führen:

Wiener Staatsoper, Metropolitan Opera New York, Teatro alla Scala in Mailand, Royal Opera House Covent Garden Londen, Opera National de Paris, Teatro dell'Opera Roma, Gran Teatre del Liceu Barcellona, Washington National Opera, Los Angeles Opera, Arena di Verona, Teatro Colón di Buenos Aires, San Francisco Opera, Deutsche Oper Berlino, Opernhaus Zürich, Nomori Opera Tokio.

Er arbeitet mit den wichtigsten Dirigenten zusammen wie Claudio Abbado, Riccardo Muti, Nikolaus Harnoncourt, Lorin Maazel, Seiji Ozawa, James Colon, Antonio Pappano, Franz Welser Möst, Daniele Gatti und Gustav Kuhn, mit dem er 2006 für Universal sein erstes Album einspielt, "Angelo casto e bel", eine Anthologie von Opernarien.

2009 wird ihm der „Franco Corelli"-Preis vom Teatro delle Muse in Ancona für seine Darstellung in der "Traviata" verliehen.

Als Rinuccio im "Gianni Schicchi" erntet er großen Beifall der internationalen Kritik: einmal für die Los Angeles Opera, wo ihn Woody Allen für sein Debüt als Opernregisseur auswählt, und dann an der Metropolitan Opera in New York.

Die letzten Spielzeiten waren gekennzeichnet von bejubelten Rollendebüts weltweit:

"Zauberflöte" an der Mailänder Scala, "L'Elisir d'Amore" am Teatro dell'Opera di Roma, Verdi´s Requiem bei den Salzburger Festspielen unter Riccardo Muti, "Lucia di Lammermoor" an der Washington National Opera und in Hamburg, "Werther" in Tirana, "Rigoletto" in Zürich, "Idomeneo" beim Styriarte Festival in Graz.

Saimir Pirgu hat auch bei seinen jüngsten Interpretationen in "Iolanta" und "Francesca da Rimini" in Wien das Publikum begeistert, ebenso wie bei seinem Debüt am Gran Teatre del Liceu in Barcellona, wo er im März 2012 das Publikum mit seinem Rodolfo in der "Boheme" verzaubert hat.

Auch als Konzertsänger konnte er großartige Erfolge auf den wichtigsten Bühnen verbuchen: am Turiner Lingotto mit Claudio Abbado, Concertgebouw Amsterdam mit den Wiener Philharmonikern und Peter Schneider, Auditorium Santa Cecilia in Roma mit Vladimir Jurowski, Salzburger Festspiele mit Riccardo Muti und den Wiener Philharmonikern, Bayerischer Rundfunkorchester mit Mariss Jansons, Musikverein Wien, Chicago Symphony Center.

2012 hat er – unter großem Zuspruch von Publikum und Presse - in der Arena di Verona debütiert im ersten dort produzierten "Don Giovanni" in der Regie von Franco Zeffirelli und im Teatro Colón von Buenos Aires, wo er den Conte di Almaviva aus der Oper "I Due Figaro" unter Riccardo Muti gab.

Demnächst ist Saimir Pirgu zu sehen im "L'Elisir d'amore" an der Staatsoper Wien, in der "Traviata" am San Carlo di Napoli, im Neujahrskonzert des Teatro La Fenice in Venedig, im "Macbeth" in Florenz mit James Conlon. Auch die Zusammenarbeit mir Riccardo Muti wird fortgesetzt, der in ausgewählt hat für die "Messe solemnelle" von Berlioz für die Salzburger Festspiele 2013 und der Messe in h-moll in Chicago. Weiter Verpflichtungen führen ihn dann an die Wiener Staatsoper, nach San Francisco, Graz, Zürich, an die Metropolitan Opera in New York, und Covent Garden London.

 

November 2012